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Fakultät für Naturwissenschaften
Studierende der Fakultät für Naturwissenschaften

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Studierende der Fakultät für Naturwissenschaften Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Fakultät für Naturwissenschaften - Forschung

Die Wissenschaftler/innen der Fakultät für Naturwissenschaften sind in zahlreichen instituts- und fakultätsübergreifenden Einrichtungen sowie nationalen und internationalen Forschungsprojekten engagiert. Gefördert von öffentlichen (DFG, BMBF, EU) und privaten Mittelgebern (Unternehmen, Verbände, Stiftungen) werden grundlagen- und anwendungsorientierte Fragestellungen bearbeitet. Der Drittmittelumsatz (ohne Anteile für Großgeräte) betrug im Jahr 2017 ca. 8,3 Mio. €.

An Departments- und Fakultätsübergreifenden Aktivitäten derzeit besonders hervorzuheben sind:

  • Sonderforschungsbereich "Maßgeschneiderte nichtlineare Photonik: Von grundlegenden Konzepten zu funktionellen Strukturen" (SFB/TRR 142) : Unter der Federführung des Paderborner Departments Physik arbeiten Forschergruppen der Universität Paderborn (Physik, Elektro- und Informationstechnik) und der TU Dortmund (Physik) im SFB/TRR 142 zusammen. Durch die Kombination der Paderborner Expertise im Bereich der photonischen Materialien, der Quantenoptik und der Theorie mit der Dortmunder Expertise im Bereich der nichtlinearen Spektroskopie entsteht ein innovatives Kompetenzzentrum zur Erforschung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Forschungsprogramm des SFB/TRR wurde im Jahr 2013 zunächst für knapp 4 Jahre bewilligt und mit rund zehn Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Am 1. Januar 2018 wurde der DFG-Sonderforschungsbereich um weitere 4 Jahre mit einer Fördersumme von rund 11,5 Millionen Euro verlängert.
  • Das "Center for Optoelectronics and Photonics Paderborn (CEOPP)" ist seit September 2006 zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Paderborn. Das CeOPP bietet derzeit 19 Forschungsgruppen aus den Departments Chemie und Physik und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnologie die Möglichkeit, technischen Ressourcen und wissenschaftliche Kompetenzen gemeinsam zu nutzen. Ziel ist es, zukunftsweisende Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der optischen Technologien gemeinschaftlich zu betreiben. Dieses zentrale Forschungsthema ist auch ein überaus attraktives Ausbildungsfeld für die Paderborner Studierenden aus den Bereichen der Naturwissenschaften und Elektrotechnik.

  • Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH): Der Leichtbau hat im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau eine besondere Bedeutung für die Schonung von Ressourcen. Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2012 das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) eingerichtet. Dem ILH gehören inzwischen elf Vollmitglieder (sieben Professoren aus der Fakultät für Maschinenbau und vier Professoren aus der Fakultät für Naturwissenschaften) an. Dadurch wird eine ganzheitliche Betrachtung dieses Leichtbauansatzes und die Abbildung der kompletten Prozesskette von Hybridsystemen, angefangen bei der Werkstoffentwicklung, basierend auf Polymeren und Metallen, über Prozesstechnik und Simulation bis hin zum Recycling realisierbar. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Durchführung von konsequentem Leichtbau zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz. Im August 2014 wurde unter der Federführung des ILH unter Beteiligung weiterer Lehrstühle aus dem Maschinenbau und den Kulturwissenschaften das NRW-Fortschrittskolleg „Leicht – Effizient – Mobil“ eingerichtet. In diesem Rahmen erarbeiten derzeit achtzehn Doktorand_innen (elf geförderte und sieben assoziierte) inter- und transdisziplinäre Lösungsansätze zur Einsparung von Ressourcen und Energie und sorgen damit für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Die Universität der Informationsgesellschaft