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Fakultät für Naturwissenschaften
Studierende der Fakultät für Naturwissenschaften (Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges) Bildinformationen anzeigen

Studierende der Fakultät für Naturwissenschaften (Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges)

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Theoretische Physik: Universität Paderborn und die chinesische Shantou University bauen Kooperation aus

Die Universität Paderborn und die Shantou University aus China intensivieren ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Theoretischen Physik. Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Leiter der Arbeitsgruppe „Computational Optoelectronic and Photonics“ an der Universität Paderborn, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Xiaohong Song aus Shantou Fördermittel für den Austausch von Studierenden und längere Aufenthalte von Gastwissenschaftler*innen eingeworben. Die Förderung wurde im Rahmen des Mobilitäts- und Workshop-Programms des Sino-German Center for Research Promotion (SGC) bewilligt, einem Joint Venture der National Natural Science Foundation of China (NSFC) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Meier und Song kooperieren bereits seit einigen Jahren und arbeiteten gemeinsam an wissenschaftlichen Publikationen. Auftakt zu dieser Zusammenarbeit war ein einjähriger Aufenthalt von Song als Post-Doktorandin in Paderborn. Die beiden theoretischen Physiker verfügen über Expertise in numerischen Simulationen und haben das gemeinsame Interesse, das grundlegende Verständnis extremer nichtlinearer optischer Phänomene in Halbleitern zu verbessern. So kann aufgrund aktueller technologischer Fortschritte diese Steuerung heute experimentell mit starker Terahertz-Strahlung realisiert werden, die so intensiv ist, dass sie Festkörpermaterialien leicht verdampfen kann. Mit einer etwaigen Strahlung ließen sich beispielsweise ultrakurze Lichtimpulse im Attosekundenbereich realisieren, die ein Milliardstel einer Milliardstel Sekunde betragen. Auf solchen Zeitskalen könnten ebenso Elektronen gesteuert werden, die viel schneller sind, als die derzeit verfügbare Elektronik.

„Ich freue mich, dass unser gemeinsamer Vorschlag im Wettbewerb erfolgreich war und vom SGC genehmigt wurde. Diese Unterstützung wird die Mobilität zwischen unseren Gruppen fördern und es uns ermöglichen, verschiedene interessante Forschungsfragen gemeinsam zu beantworten“, erklärt Song. Meier zu der Kooperation: „Ich freue mich sehr darauf, unsere teilweise komplementäre Expertise zu kombinieren, um neue Lösungen für ehrgeizige Herausforderungen im Bereich der ultraschnellen Optik zu finden.“

Kontakt

Torsten Meier

Prof. Dr. Torsten Meier

Universität Paderborn

Vizepräsident für Internationale Beziehungen

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft